Der Sonntagsbuchtipp

Für mich ist das Lesen immer eine Flucht aus dem Stress. Und immer weiß ich nicht was ich jetzt lesen soll. Und dann lese ich doch wieder entweder Shades of Grey oder Harry Potter. Gehts dir auch so? Deshalb poste ich jetzt jeden Sonntag einen Buchtipp, damit ihr in der nächsten Woche immer wieder eine kurzweilige Zugfahrt oder einen entspannenden Abend habt.

„Die Analphabetin, die rechnen konnte“ von Jonas Jonasson

Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Analphabetin im Soweto der Siebzigerjahre aufwächst und eines Tages mit dem schwedischen König und dem Ministerpräsidenten des Landes in einem Lieferwagen sitzt liegt bei eins zu fünfundvierzig Milliarden siebenhundertsechsundsechzig Millionen zweihundertzwölftausendachthundertzehn. Und zwar nach den Berechnungen ebendieser Analphabetin.

So fängt das Buch an. Die Analphabetin Nombeko wächst in einem schwarzen Dorf in Südafrika auf. Alleine durch viele viele Zufälle lernt sie Wu-chinesisch und wird Besitzerin einer Atombombe, die sie versucht vom Mossad und einer linksextremen Schwedin zu verstecken, deren Freund einen nichtexistenten Zwillingsbruder hat.

Verwirrend? In der Kurzfassung ja. Liest man aber das ganze Buch, kommt man aus dem Schmunzeln nicht heraus.

Das Buch versucht nicht, irgendwelche aktuellen Probleme aufzugreifen, sondern es unterhält. Und das ist das, was wir ja eigentlich wollen, wenn wir uns zum Lesen hinsetzen oder?

Ich habe es nun schon 5 Mal gelesen und es wird nicht langweilig. Jedes Mal finde ich wieder irgendein Detail, dass ich zuvor übersehen habe.

Jonas Jonasson hat übrigens auch das vielprämierte Buch „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ geschrieben.

Schreibt mir in die Kommentare, wenn ich ein Buch unbedingt lesen sollte und auch wie ihr dieses Buch gefunden habt 😊